Offizielle Publikationen des Heimat- und Geschichtsvereins

Die vorstehenden Publikationen sind im Schreibwarenladen Fleckenstein oder auf Anfrage direkt vom Verein zu beziehen, sofern noch nicht vergriffen. Preise bei Postversand zzgl. Versandkosten.

Scheffemerisches – Informationen zur Heimatgeschichte in Schaafheim

Diese Hefte bieten kurze Einblicke in die scheffemerische Geschichte und stehen kostenlos zum Download und Ausdrucken bereit. 

Zwei hochinteressante Urkunden sind vor einiger Zeit dem Heimat- und Geschichtsverein übergeben worden. Sie wurden von der „Hochfürstl. Heßen Hanau Lichtenbergische Rent-Cammer“ in Buchsweiler ausgestellt. Es handelt sich dabei um die Verpflichtung zu bestimmten Aufgaben in der Grafschaft Hanau-Lichtenberg aus den Jahren 1771 und 1779.

Heft 29: Nachrichter, Wasenmeister, Latrinenreiniger

Am 11. Oktober 2022 jährt sich der Geburtstag Professor Heinrich Geißlers zum 150. Mal. Ein Anlass, auf das Leben dieses für die Heimatforschung in Schaafheim bedeutenden Mannes zurückzublicken.

Heft 28: Prof. Geißler

Stolz steht es da, das „Schäferhaus“ in der Weedstraße. Es ist das älteste Wohnhaus Schaafheims. 1822 kam das Haus nach mehreren Eigentümerwechseln in den Besitz der Familie Schäfer.  Die Schäfers waren beileibe nicht Besitzer einer Schafherde oder Schafhirten, nein, seine heutige Bedeutung hat es für Schaafheim, weil es das Geburtshaus des Johann Georg Schäfer, bekannt als der „Odenwalddichter“, am 1. November 1840 ist. Nach ihm es heute benannt.

Heft 27: Georg Schäfer, der Odenwalddichter

Was hat der Pfarrer Grundiße zu Hanau und Kinzdorf mit der Vicarei Schaafheim, dem Pfarrer Winterrauche zu tun? Das war meine erste Frage, während ich den Aktentext bearbeitet habe. War doch die Marienkirche in Hanau für Schaafheim die zuständige Stiftskirche und sie verfügte über das Patronatsrecht. Aus dieser ersten, scheinbaren Unklarheit ergab sich eine interessante Entwicklungsgeschichte.

Heft 26: Episode des Johan Winterrauch

Wer will uns in Schaffheim die Kirb verbieten? Das geht nicht! Das lassen wir nicht zu. Und das ging damals, anno 1567 auch nicht. Das geht nicht, schrien alle laut den Pfarrer an, doch der setzte seine Kontrahenten in den Bann. Nun, es entwickelte sich eine dörfliche Fehde in Schaafheim, ein kleiner Machtkampf zwischen dem damaligen Pfarrer Franziscus Ithmann und dem Schultheiß Anastasius Blankh.

Heft 25: Ein Spektakel um die Kirb anno 1567

Dass ein Weindorf, wie es Schaafheim einmal war, auch eine (oder bestimmt mehrere) Keltern gehabt haben muss, ist eigentlich selbstverständlich. Denn, wie sonst hätte man aus den Reben den begehrten Most und Wein herstellen können? Begehrt war der Rebensaft, dies lässt sich aus den Akten und Rechnungsbüchern ersehen, hat Schaafheim doch in guten Jahren über 10.000 Fuder (ca. 100.000 Liter) Wein gekeltert. 

Heft 24: „Die Kelter zu Schaffhey“

Zwei Jahre vor der Pogromnacht 1938: Bau einer neuen Synagoge geplant. Im Jahr 2018 jährt sich die sog. Reichskristallnacht oder Pogromnacht zum achtzigsten Mal. 1938 wurden in der Nacht vom 9. zum 10. November überall in Deutschland von einem durch das nationalsozialistische Regime aufgestachelten Mob die Gotteshäuser der jüdischen Mitbürger geschändet und zerstört.

Heft 23: Bau einer neuen Synagoge geplant

So überschrieb die „Nachtausgabe“, eine Frankfurter Tageszeitung, im Jahr 1954 eine dreiteilige Artikelserie über Georg Leilich, den Schaafheimer Heilpraktiker. Aus ganz Deutschland reisten Patienten nach Schaafheim, um bei ihm Linderung ihrer Leiden zu finden.

Heft 22: Der Wunderdoktor im Odenwald

Zum Festzug anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten hatte der Heimat- und Geschichtsverein Schaafheim die historische Grenadiergarde des Erbprinzen und späteren Landgrafen Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt eingeladen, die vom Carneval-Verein Pirmasens dargestellt wird.

Heft 21: Soldaten in Schaafheim

Der 9. Längengrad östlich Greenwich verläuft durch Deutschland. Auf ihm liegen von Nord nach Süd gesehen die Städte Husum, Porta Westfalica, Bad Meinberg, Arolsen, Hanau, Michelstadt, Eberbach, Leonberg, Sindelfingen und Stockach. Zwischen Hanau und Michelstadt liegt Schaafheim auf dem 9. Längengrad.

Heft 20: Der 9. Längengrad

„Määkuh“ in Aschaffenburg – „Meekuh“ weiter flussaufwärts – „Moakuh“ in Scheffemer Mundart – alteingesessene Bewohner unserer Region kennen diesen Ausdruck noch. Es handelt sich um ein technisches Monstrum, mit dem antriebslose Kähne auf dem Main geschleppt wurden: Ein Kettenschleppschiff.

Heft 19: Die Sache mit der Kuh…

Fast schon vergessen ist ein landwirtschaftlicher Zweig, der in früheren Jahren auch in Schaafheim den Bauern ein erträgliches Einkommen bringen sollte: der Tabakanbau. 

Heft 18: Tabakanbau in Schaafheim

Heft 18b: Tabakanbau in Mosbach

In den Jahren 1946 bis 1948 betrieb Rolf Giuriolo, damals wohnhaft in Schaafheim in der Babenhäuser Str. 19, „im Leimert“ am unteren Ende der Schiffwegs – oder Lerchenbergshohl eine Ziegelei. Es war nicht das erste Mal, dass dort Ziegel hergestellt wurden. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurden dort, unterhalb der Radheimer Straße, Lehmsteine für den Hausbau hergestellt.

Heft 17: Die Backsteinbrennerei Giuriolo

Sie haben ja ein Kleinod hier“, das waren die ersten Worte von Dr. HansJoachim Haaßengier vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, als er das erste Mal vor der Alten Kapelle, stand. Eigentlich war er aus einem anderen Grund im Jahr 2003 nach Schaafheim gekommen, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins verband damit aber auch die Besichtigung der Alten Kapelle, die sich damals in einem beklagenswerten Zustand befand.

Heft 16: Die Alte Kapelle

In Schaafheim gibt es vier Arten von Denkmälern für Soldaten, die in drei Kriegen gekämpft haben. Vor der Grundschule steht ein Obelisk mit den Namen aller Kriegsteilnehmer aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Im Ehrenhain bei der evangelischen Kirche stehen Steinkreuze mit Namen von Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg, sowie mehrere Gedenksteine. Die Namen jener, die aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Hause kamen, sind auf Steintafeln in einem Halbrund bei der Kirchhofmauer eingraviert.

Heft 15: Wenn Steine sprechen

Dies ist die Geschichte einer langen Auseinandersetzung, die in den Jahren 1902 bis 1908, also vor rund 100 Jahren, zwischen der Kirchengemeinde und der bürgerlichen Gemeinde in Schaafheim ausgetragen wurde.

Heft 14: Vor 100 Jahren – Sechs Jahre Streit ums Kirchengrundstück

Vor 50 Jahren lief die Kerb in Schaafheim anders als heute ab: Ausrichter waren nicht die großen Vereine, sondern die Schaafheimer Gastwirte im Wechsel; die Kerbburschen rekrutierten sich aus dem Jahrgang der Zwanzigjährigen; es war üblich, dass die Veranstalter von den Kerbbesuchern Eintritt kassierten; mit den ausrichtenden Wirten handelten die Kerbburschen vorher die „Bedingungen“ für sich selbst aus: freier Eintritt, die Menge Freibier etc.

Heft 13: Die Schaafheimer Kerb-Affäre

Übersicht des Vortrags von Dr. Ulrich Eisenbach, Hessisches Wirtschaftsarchiv, Darmstadt. Gehalten am 9. März 2006 beim Heimat- und Geschichtsverein Schaafheim e.V.

Heft 12: Die Molkerei Schaafheim und ihre Genossenschaft

Krieg und Frieden – Dies ist das zentrale Thema des „Tag des offenen Denkmals“ im Jahr 2005, der inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa begangen wird. In fast allen Städten und Gemeinden Deutschlands gibt es Denkmäler, Gedenktafeln und Mahnmale, die an die Opfer der Kriege erinnern. Gleichzeitig sollen sie zum Frieden ermahnen. So auch in Schaafheim.

Heft 11: Krieg und Frieden – Denkmale in Schaafheim

Der Heimat- und Geschichtsverein erinnert mit neuen Schildern an
drei Persönlichkeiten und ihre Geschichte mit Schaafheim.

Heft 10: Die Menschen hinter den Namen

Die Mühlgasse in Schaafheim – heute erinnert nur noch der Name an die vielen Jahrhunderte, als dort eine Wassermühle mehr schlecht als recht ihre Arbeit verrichtete. Nicht einmal der Bach, der sie einstmals antrieb, ist mehr zu sehen.

Heft 9: Die Schaafheimer Mühle

Seit Jahrtausenden wurde von den Urvölkern Europas das Vieh zur Weide getrieben – Nomaden gibt es heute noch in den Steppen im Norden Skandinaviens und in den Weiten Russlands. Wie mit einem Schlag war diese Epoche in Mitteleuropa beendet. Rund 100 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg, Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts, veränderte sich die Landwirtschaft und auch das Aussehen der Schaafheimer Feldflur. In diesem Zusammenhang entstanden
die Ruhen in der Feldgemarkung.

Heft 8: Ruhen – Denkmale in der Feldflur

In den ältesten Urkunden, die im Archiv des Schaafheimer Rathauses aufbewahrt werden, den Strafakten aus dem Jahr 1497, also vor mehr als 500 Jahren, taucht der Name eines Bäckers viermal auf. Dreimal, weil „das broth und die weck zu klein gemacht“ waren, einmal, weil er Holz, das er zum Bauen von der Gemeinde bezogen hatte, nicht verbaut hatte. Vermutlich hat er es in seinem Backofen verheizt. Solche Delikte ziehen sich über viele Jahrhunderte durch die Strafakten in Schaafheim wie ein roter Faden.

Heft 7: Vom Backen in Schaafheim

In einem Vortrag in Schaafheim über „Weit verbreitete Rechtsirrtümer“ erläuterte Rechtsanwalt und Notar Uwe Friedrich eine Ehevertragsform, die er den „Schaafheimer Güterstand“ nennt. Der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins bat ihn, dieses zu dokumentieren.

Heft 6: Der Schaafheimer Güterstand

Heft 6a: Überarbeitentes Merkblatt zum „Schaafheimer Güterstand“ von Notar Uwe Friedrich

Eine Übersicht der Geschichte der Stadtrechte von Schaafheim. 

Heft 5: Die Stadt Schaafheim

Vom Vorgängerbau der heutigen evangelischen Kirche in Schaafheim gibt es bis auf eine im Jahr 1840 aus dem Gedächtnis erstellte Skizze keine Darstellung. Jetzt ist es nach jahrelangen Forschungsarbeiten gelungen, das Aussehen dieser Kirche so darzustellen, daß sich jeder ein Bild davon machen kann.

Heft 4: Alte Schaafheimer Kirche „wiedererstanden“

„Zu den bedeutendsten historischen Siedlungen des Kreises gehört Schaafheim, das durch seinen geschlossenen historischen Kern eine herausragende Gesamtanlage bildet.“ So beurteilen Fachleute unseren Ort im Hinblick auf den Denkmalschutz. Machen Sie mal einen Spaziergang durch den alten Ortskern und schauen Sie sich einmal die denkmalgeschützten Gebäude an. Die Beschreibungen in diesem Heft und der Übersichtsplan sollen Ihnen ein hilfreicher Wegweiser sein.

Heft 3: Kulturdenkmäler in Schaafheim

Verschiedene Löwen-Anekdoten, die Anfang der 80-er Jahre am Stammtisch der „alten Herrchen“ erzählt wurden.

Heft 2: Löwen-Anekdoten

In den letzten zwei Jahrhunderten ist die Geschichte des „Löwen“ eng mit der Geschichte der Familie Arnold verbunden. Fast ein Dutzendmal erscheint im Stammbaum der Schaafheimer Arnolde der Vorname Nicolaus, meistens verbunden mit Johann. (Johann und Nicolaus zusammen ergab dann „Hannickel“.) Viermal war ein Johann Nicolaus Arnold Gastwirt und Bürgermeister. In den Akten finden wir sowohl die Bezeichnung „Bürgermeister Johann Nicolaus Arnold, der Ochsenwirt“ als auch „Bürgermeister Johann Nicolaus Arnold, der Löwenwirt“. Ein- und dieselbe Person? Keineswegs!

Heft 1: Aus der Geschichte des Löwen